so fing alles an ...  
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Nach dem Beginn der Besiedlung des Erzgebirges ...


 

 

1486


bis 1791 sind uns die Müller unbekannt

 
 

1791


errichtete Georg Gottlieb Erler auf Reichenauer Flur am Ufer der Gimmlitz eine Brettmühle. Die Wasserzufuhr erfolgte durch einen künstlich angelegten Wassergraben. Nebenher betrieb er Landwirtschaft.

 
 

1800


Sein Schwiegersohn Johann Samuel Köhler aus Niederpöbel erwirbt die Mühle.

 
 

1807


Dessen Schwager, Karl Gottlieb Göhler, der Sohn von Johann Christoph Göhler, erwirbt die Schneidemühle.

 
 

1862


war die Mühle verpachtet an Adolf Herrmann Illing ( geb. 09.01.1842 als Sohn eines Drechslermeisters in Neuhausen, gest. nach 1932 ).

Die Ahnentafel der Reichenauer Illings
 

1863


erwirbt der 22-jährige Müller und Bäcker Gustav Ferdinand Illing ( geb. 08.12.1841, gest. 05.01.1909 ), der aus der Gegend von Olbernhau stammt, die Mühle für 3685 Thaler und gibt dem Mühlengrundstück seinen heutigen Namen.

 
Max Illing

1869


verkauft er die Mühle an die Friedrich-August-Zeche Reichenau, bleibt aber Pächter und schneidet Holz für den Bergbau.

 

1888


kauft Gustav Ferdinand Illing die Mühle zurück und gibt sie 1890 an seinen Sohn Max Hugo Illing ( geb. 22.11.1865, gest. 14.01.1943 ) weiter.

 
 

1893


Nach einem Konkurs seines Sohnes 1892 hat sein Vater Gustav Ferdinand Illing die Mühle im Zwangsversteigerungsverfahren für 9800,- M erstanden.

 
 

1894


erhielt von ihm Max Hugo Illing das Erstehungsrecht und ist damit zum zweiten Mal der Besitzer der Illingmühle.

Kurt Illing an seinem Sägegatter
 

1938


Max Hugo Illing verkauft das Säge- und Hobelwerk und die Kistenfabrik an seinen Sohn Kurt Hugo Illing ( geb. 28.12.1909, gest. 31.12.1989 ).

 

1994


Verkauf des Wohnhauses und des Sägewerkes an die Familie Popp aus Freiberg.